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Case Stu­dy:
Pro­jekt Wis­sens­ma­nage­ment

Kon­zept zur Ein­füh­rung von Wis­sens­ma­nage­ment bei Leo­ni Bord­netz-Sys­te­me GmbH

LEONI  Bord­netz-Sys­te­me ist ein füh­ren­der Anbie­ter von Kabeln und Bord­netz-Sys­te­men für die Auto­mo­bil­in­dus­trie. Mit die­sem Wis­sens­ma­nage­ment-Pro­jekt haben wir ein Kon­zept für orga­ni­sa­ti­ons­über­grei­fen­des Wis­sens­ma­nage­ment ent­wi­ckelt, das das Unter­neh­men dabei unter­stützt, sein Wis­sen effek­tiv zu nut­zen und den Wis­sens­aus­tausch zu för­dern.

Konzept zur Einführung von Wissensmanagement bei LEONI Bordnetz-Systeme GmbH

© BlackJack3D / iStock by Get­ty Images

Projektdaten im Projekt Wissensmanagement

  • Auf­ga­be

    Kon­zept zur Ein­füh­rung von Wis­sens­ma­nage­ment

  • Pro­jekt­lauf­zeit

    Juli 2022 bis Okto­ber 2023

  • Stand­or­te

    Deutsch­land sowie ost­eu­ro­päi­scher, nord­afri­ka­ni­scher, asia­ti­scher und süd­ame­ri­ka­ni­scher Raum

  • Pro­jekt­team

    5 Mit­ar­bei­ter im Kern­team davon 3 Bera­te­rin­nen von twinno­va­tiv plus ca. 5 Mit­ar­bei­ter aus unter­schied­li­chen Berei­chen und Regio­nen

  • Rol­le von twinno­va­tiv im Pro­jekt

    Chan­ge- und Fach­ex­per­ten für Wis­sens­ma­nage­ment­kon­zep­te, Pro­jekt­ma­nage­ment im sys­te­mi­schen Ansatz

Ausgangssituation

Das Unter­neh­men ist in einem star­ken Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess. Das hängt mit einer stra­te­gi­schen, orga­ni­sa­tio­na­len und pro­zes­sua­len Neu­aus­rich­tung zusam­men gepaart mit der kul­tu­rel­len Neu­ge­stal­tung der Orga­ni­sa­ti­on. Die Auf­bau- und Ablauf­or­ga­ni­sa­ti­on sind neu auf­ge­stellt wor­den. Wis­sens­ma­nage­ment soll einen wert­vol­len Bei­trag leis­ten, um im Ver­än­de­rungs­pro­zess Nach­hal­tig­keit zu unter­stüt­zen.

Die Ziel­set­zung im Pro­jekt Wis­sens­ma­nage­ment war es, einem ganz­heit­li­chen Ansatz fol­gend, ein Kon­zept für die Umset­zung eines pro­fes­sio­nel­len Wissensmanagement@LEONI zu ent­wi­ckeln. Dabei stan­den nicht nur Orga­ni­sa­ti­on und Tech­nik im Fokus, son­dern vor allem auch mensch­li­che und kul­tu­rel­le Aspek­te – Wis­sens­ma­nage­ment soll­te in der DNA ver­an­kert wer­den. 

Wei­te­res Ziel war es, das Kon­zept anhand eines kon­kre­ten Pilo­ten zu erpro­ben, um das Pro­jekt sowie die kul­tu­rel­len Aspek­te wie Visi­on, Mis­si­on und Wer­te greif­bar zu machen. Die­ser Pilot wur­de zusam­men mit twinno­va­tiv im Lau­fe des Pro­jek­tes iden­ti­fi­ziert: „Expert Search“ dient dem Auf­fin­den von Exper­ten in der Orga­ni­sa­ti­on.

Lösung und Her­aus­for­de­run­gen
Regel­mä­ßi­ger Aus­tausch

Zu Beginn wur­de der Grund­stein zum Ver­trau­ens­auf­bau und zur wer­te­ba­sier­ten Zusam­men­ar­beit gelegt. In regel­mä­ßi­gen inten­si­ven Arbeits­ter­mi­nen arbei­te­te das Kern­team The­men vor, die im erwei­ter­ten Pro­jekt­team im Jour fixe wei­ter­ent­wi­ckelt wur­den. So wur­den eine erhöh­te Effek­ti­vi­tät und Effi­zi­enz in der Zusam­men­ar­beit erreicht.

Sys­te­mi­sche Her­an­ge­hens­wei­se

Der sys­te­mi­sche Ansatz zog sich durch alle Pha­sen des Pro­jek­tes. Von der der Art der Pro­jekt-Her­an­ge­hens­wei­se, der Zusam­men­set­zung der Pro­jekt­teams bis hin zur sowie inter­dis­zi­pli­nä­ren Ana­ly­se.

Ana­ly­se

Die Ana­ly­se war das Kern­stück des ganz­heit­li­chen und kul­tu­rel­len Ansat­zes. Das bedeu­tet ganz­heit­li­ches Wahr­neh­men, ver­schie­de­ne Per­spek­ti­ven hören und Beden­ken dazu ein­fan­gen. In zahl­rei­chen 1:1 Inter­views wur­den die Bedar­fe und die Hal­tung zum The­ma her­aus­ge­ar­bei­tet. Befragt wur­de auf den Manage­ment-Ebe­nen 1 bis 3 sowie zufäl­lig aus­ge­wähl­te Mit­ar­bei­ten­de im Quer­schnitt über Abtei­lun­gen, Hier­ar­chien und Regio­nen.

Digi­ta­le Werk­zeu­ge und Metho­den

Zu 90 % hat die Zusam­men­ar­beit vir­tu­ell über Teams statt­ge­fun­den. Die Inhal­te der Work­shops wur­den im Kern­team ent­wi­ckelt. Die digi­ta­len struk­tu­rel­len Umge­bun­gen für die Work­shops zu allen inhalt­li­chen Pro­jekt­the­men wur­den vom Bera­ter­team erar­bei­tet. In die­sem Set­ting ent­stand auch der LEO­NI-spe­zi­fi­sche Know­ledge Cycle.

„Man muss bei einem kom­ple­xen The­ma wie Wis­sens­ma­nage­ment zuhö­ren. Kul­tu­rel­le, tech­ni­sche, pro­zes­sua­le und orga­ni­sa­tio­na­le Aspek­te muss man erfas­sen, ver­ste­hen und umset­zen.“

Kurt Jür­gen Wil­li, Seni­or Expert Know­ledge Manage­ment und Pro­jekt­lei­ter, LEONI Bord­netz-Sys­te­me GmbH
Her­aus­for­de­run­gen im Pro­jekt
  • Die Mit­ar­bei­ten­den res­sour­cen­tech­nisch mit einem hohen Wir­kungs­grad ein­zu­bin­den und die Vor­ge­setz­ten von der Wich­tig­keit des Pro­jek­tes zu über­zeu­gen.
  • Ein abs­trak­tes The­ma zu trans­por­tie­ren und anfass­bar zu machen. Wäh­rend die Mit­ar­bei­ten­den kon­kre­ten Bedarf an Wis­sens­ma­nage­ment­lö­sun­gen haben, ist das Pro­jekt­team noch bei der Basis­ar­beit hin­sicht­lich Visi­on, Mis­si­on und Stra­te­gie.
  • Die Grö­ße des Unter­neh­mens sowie die kul­tu­rel­le Viel­falt im euro­päi­schen, ame­ri­ka­ni­schen, ara­bi­schen und asia­ti­schen Raum.
  • Die Sicht auf das The­ma Wis­sens­ma­nage­ment ist sehr hete­ro­gen. Der eine ver­steht unter Wis­sens­ma­nage­ment eine Daten­bank, ein ande­rer ver­steht dar­un­ter Ideen­ma­nage­ment. Vor die­sem Hin­ter­grund haben wir hart am Big Pic­tu­re des Know­ledge Manage­ments gear­bei­tet.
Lösun­gen

Zuerst wur­de ein gemein­sa­mes Ver­ständ­nis und Ziel­bild des Wis­sens­ma­nage­ments über die Future-Back­wards-Metho­de im Kon­text der Unter­neh­mens­stra­te­gie erar­bei­tet. Es gilt zu ver­ste­hen, was zum LEONI Wis­sens­ma­nage­ment gehört und was nicht.

Eine Visi­on, Mis­si­on und stra­te­gi­sche Road­map wur­den für das Wis­sens­ma­nage­ment ent­wi­ckelt, um das orga­ni­sa­ti­ons­wei­te Wis­sens­ma­nage­ment lang­fris­tig aus­zu­rich­ten.

Über die Ana­ly­sen wur­den stra­te­gi­sche Hand­lungs­fel­der iden­ti­fi­ziert wie zum Bei­spiel Wis­sens­trans­pa­renz, ler­nen­de Orga­ni­sa­ti­on oder Kol­la­bo­ra­ti­on. Pro Bereich wur­den Maß­nah­men her­un­ter­ge­bro­chen. Dar­aus ent­stan­den Pla­nungs­sze­na­ri­en, die sich in einer an der Unter­neh­mens­stra­te­gie aus­ge­rich­te­ten Road­map, aus­ge­legt auf 4 Jah­re, abbil­den.

Ein zen­tra­ler Bestand­teil der Lösung war die Ent­wick­lung eines Wis­sens­kreis­laufs, der den kon­ti­nu­ier­li­chen Aus­tausch und die Nut­zung von Wis­sen inner­halb der Orga­ni­sa­ti­on för­dert. Rol­len im Wis­sens­ma­nage­ment wur­den defi­niert und eine Tool­box mit metho­di­schen Tools erstellt, damit die Orga­ni­sa­ti­on eigen­ver­ant­wort­lich und selbst­wirk­sam wei­ter­ar­bei­ten kann.

Der Ein­fluss des Wis­sens­ma­nage­ments auf das Lea­der­ship wur­de beleuch­tet, um ggf. Ziel­ver­ein­ba­run­gen oder Onboar­ding-Pro­zes­se sowie die Bedeu­tung der Füh­rungs­kraft als Vor­bild und Enabler für die Wis­sens­ar­beit im jewei­li­gen Ver­ant­wor­tungs­be­reich zu sen­si­bi­li­sie­ren (Awa­re­ness). Im Kul­tur-Ansatz unter­stützt Wis­sens­ma­nage­ment das Wer­te-Set der Orga­ni­sa­ti­on. Dafür wur­de beleuch­tet, wel­che Maß­nah­men bzw. Hal­tun­gen zum Mana­gen von Wis­sen das Wer­te-Set der Orga­ni­sa­ti­on zum Leben brin­gen.

Das Pilot­pro­jekt „Expert Search“ lie­fert uns eine Ent­schei­dungs­vor­la­ge zum zukünf­ti­gen Iden­ti­fi­zie­ren von Wis­sens­trä­gern.  

Ergebnis im Projekt Wissensmanagement

Eine kla­re Visi­on und Mis­si­on wur­den für das Wis­sens­ma­nage­ment for­mu­liert. Die stra­te­gi­sche Road­map, die die kom­men­den Jah­re struk­tu­riert und auf­plant, um sicher­zu­stel­len, dass das Wis­sens­ma­nage­ment kon­ti­nu­ier­lich wei­ter­ent­wi­ckelt wird. Ein voll funk­ti­ons­fä­hi­ger Wis­sens­kreis­lauf wur­de defi­niert und das Pilot­pro­jekt „Expert Search“ (Erfas­sung von Mit­ar­bei­ter­qua­li­fi­ka­tio­nen in der Suc­cess-Fac­tors-Daten­bank) wur­de erfolg­reich auf­ge­setzt.

Kun­den­stim­me

Das sagt Kurt Jür­gen Wil­li, Seni­or Expert Know­ledge Manage­ment und Pro­jekt­lei­ter, LEONI Bord­netz-Sys­te­me GmbH zur Zusam­men­ar­beit mit twinno­va­tiv:

“Mit viel Enga­ge­ment und sehr authen­tisch wur­den wir bei der Erar­bei­tung der Grund­la­gen des Wis­sens­ma­nage­ments unter­stützt. Die Visi­on von twinno­va­tiv, Orga­ni­sa­tio­nen und Men­schen zu ent­wi­ckeln, ist gelebt wor­den und hat uns inspi­riert und moti­viert. Wir haben von der ganz­heit­li­chen Her­an­ge­hens­wei­se sowie struk­tu­rier­ten Arbeits­wei­se sehr pro­fi­tiert. Vie­len Dank dafür.

Beson­ders hilf­reich ist auch die “orga­ni­sa­to­ri­sche Unter­stüt­zung” in der Pro­jekt­ar­beit gewe­sen. Wir hat­ten den Rücken frei, um uns stär­ker auf die inhalt­li­chen The­men zu kon­zen­trie­ren. Die Zusam­men­ar­beit hat echt Freu­de berei­tet. High­lights gab es zahl­rei­che. Dazu gehör­ten für mich auch die Tages­work­shops bzw. Ter­mi­ne. Hier haben wir sehr fokus­siert und mit Spaß super Ergeb­nis­se erzielt. Die gemein­sa­men Wer­te, wie Ver­trau­en und Wert­schät­zung, in der Zusam­men­ar­beit zu erle­ben.

Wenn Sie ein The­ma haben, wel­ches eine ganz­heit­li­che Her­an­ge­hens­wei­se benö­tigt und der Mensch im Mit­tel­punkt der “Lösung” ste­hen soll, dann zögern Sie nicht… :-)“

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