Digitale Organisationskultur - erfordert sie eine Veränderung im Führungsverhalten?

Wir haben in den letzten Wochen über das Thema digitale Organisationskultur mit vielen StartUps gesprochen. Wie zeichnet sich diese aus? Woran erkennen wir die Stellschrauben? Wer ist Teil dieser Kultur? Nur "Interne"?

Sehr oft erhielten wir von den Geschäftsführer:innen die Antwort, dass in Zeiten der Digitalisierung es eben nicht nur darum geht, Prozesse digital zu gestalten bzw. Eingangsrechnungen per pdf in ERP Systemen hochzuladen. Viel mehr geht es darum, digital zu denken und zu handeln, Kommunikation digital zu gestalten und MItarbeitende in der digitalen Interaktion zu fördern. Es geht darum als Führungskraft noch näher an den Mitarbeitenden zu sein und ihre Bedürfnisse zu hören, wenn wir sie aktuell schon nicht persönlich spüren können. Digitale Organisationskultur bedeutet für viele StartUps, dass auch die Partner digital denken und die vor- und nachgelagerten Prozesse der Wertschöpfung ebenso mitgestalten. Auch die Netzwerke sind Teil dieser Kultur und werden digital "gepflegt" und betrieben. Der Co-Working-Space an der Kaffeemaschine wird zur interaktiven Kooperationsplattform über Teams, Zoom etc. Das aktive Wissensmanagement erfordert von der Führungskraft intensiveres vorleben. Der Know-how Austausch auf dem Flur entfällt.

Umso wichtiger sehen es Führungskräfte von StartUps, dass sie ihre Mitarbeiter:innen motivieren, aktiv das Gespräch zu suchen, um das Rad nicht noch einmal zu erfinden. Unsere Interviewten sprachen im Zusammenhang mit digitaler Organisationkultur von höherer Transparenz, mehr Freiheit und einer alltäglichen Arbeitsweise. Heißt das, dass StartUps das "Digitale" in der DNA haben? Nein, nicht grundsätzlich. Es ist ein wiederkehrendes üben, scheitern, aus Fehlern lernen und/oder direkt zum Erfolg kommen.

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